
Orte der Erinnerung - Reisen durch die Zeit
Friedhöfe sind Orte des persönlichen Gedenkens an einen geliebten Menschen. Gräber zeugen mit ihren Daten eines gelebten Lebens von menschlichem Tun und Dasein. Hinterbliebene, aber auch viele Erholungssuchende nutzen beim Spazierengehen und beim Verweilen auf Parkbänken die Möglichkeit, ihren Gedanken und Erinnerungen freien Lauf zu lassen.
Im Trauerfall sind von den Angehörigen wichtige Entscheidungen bei der Wahl der Beisetzung zu treffen. Sie sind mit dieser Entscheidung nicht allein, Sie erhalten hilfreiche Unterstützung von den jeweiligen Fachleuten: von Bestattungsunternehmen oder Friedhofsgärtnereien Ihres Vertrauens oder von unseren Mitarbeitern.
Zunächst geht es um die Frage: Sarg- oder Feuerbestattung?
Bei der traditionellen Sargbestattung werden Verstorbene in einem Sarg beerdigt. Die Kosten hierfür hängen von Art und Größe der Grabstätte ab. Reihen- und Wahlgrabstätten gibt es sowohl auf dem historischen Friedhof Mühlenfriedhof im Westen der Stadt als auch auf dem Friedhof Friedenshügel, der als Landschaftspark angelegt ist. Themengrabstätten für Sargbeisetzungen wie das Rosarium befinden sich nur auf dem Friedhof Friedenshügel.
Seit alters her ist aber auch die Feuerbestattung eine gebräuchliche Art der Beisetzung. Sie ist von den christlichen Kirchen anerkannt. Der Sarg mit dem Verstorbenen wird in einem Krematorium eingeäschert und die Aschereste in eine Urne gefüllt. Die Urne wird dann zu einem späteren Zeitpunkt, in der Regel mit den Angehörigen, nach der Trauerfeier auf dem Friedhof beigesetzt - entweder wie der Sarg bei der Erdbestattung in Reihen- und Wahlgrabstätten oder in einer Themengrabstätte wie dem Rosarium und der Lavendelei auf dem Friedhof Friedenshügel.